erkenntnis

Ich hab die letzten Stunden viel darüber nachgedacht, wie man dieses Gefühl beschreiben könnte, in dem ich gerade festsitze.
Ich weiß nicht, ob ich mich falsch anfühle oder die ganze Welt, am ehesten beides.
Irgendwann schoss es mir ins Gehirn als wäre es die logischste Sache der Welt. Ich fühle mich wie Ashton Kutcher in Butterfly Effect.
Ich weiß, dass eigentlich alles anders sein müsste, aber irgendwie ist es so wie es ist, aber es ist schlicht weg einfach FALSCH.
Eigentlich sollte ich gesund sein und mich wohl fühlen, eigentlich sollte ich gerade mit Freunden einen chilligen im Garten schieben, eigentlich sollte meine Familie glücklich sein. Was aber wirklich los ist, das entspricht nicht meiner Vorstellung von der Realität.
Vielleicht ist das auch der Grund warum ich mich auch nicht in der Realität fühle. Ich fühle mich wie in einem schlechten Traum. Einen aus dem man nicht aufwacht, da kann man sich noch so sehr kneifen oder die roten Schuhhacken gegeneinander schlagen. Man bleibt hier gefangen.
Für immer und ewig.

Irgendwie erschreckend dieser Gedanke. Seitdem ich dieses Gefühl identifiziert habe, macht es mir noch mehr Angst als zuvor. Denn jetzt bin ich mir darüber bewusst, egal was ich mache, ich werde NIE aufwachen. Ich werde mit dieser falschen Welt leben müssen, mit diesen abartigen Gefühlen.
Dieser Gedanke ruft in mir genau die Panik hervor, wie auch Ashton sie bekommen muss, als ihm gesagt wird, dass er niemals Tagebücher besessen hat.
Ich habe auch keine Tagebücher. Ich bin gefangen.

20.5.07 13:44

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